08.07.2013 Blattsalat-Redakteure räumen Preise ab

Die besten Nachwuchsjournalisten kommen aus Döbeln.

Beim sächsischen Jugendjournalistenpreis wurden gleich zwei Schüler der Zeitung „Blattsalat“ des Lessing-Gymnasiums ausgezeichnet. Sophie Blümel und Richard Zimmer überzeugten die Jury aus Profi-Journalisten mit ihren Texten und holten in den Altersklassen 6 bis 14 Jahren und Autoren ab 15 Jahren jeweils den ersten Platz. Sie freuen sich über ein Preisgeld von 100 Euro.

Sophie Blümel und Richard Zimmer gewinnen beim Jugendjournalistenpreis. Foto: Jana Mundus

Ausgelobt wird der Preis in jedem Jahr vom Sächsischen Kultusministerium und der Jugendpresse Sachsen, der Organisation für Schülerzeitungen im Freistaat. Gesucht werden die besten Schülerzeitungen sowie die talentiertesten Autoren in Sachsen. Sophie Blümel, Schülerin der siebten Klasse des Lessing-Gymnasiums, hatte einen Artikel über die neuen Schließfächer eingereicht, die zu Beginn des Schuljahres am LGD aufgestellt wurden. Welche Tücken deren neue Zahlenschlösser für die Schüler bereithielten, beschrieb sie in ihrem Text. Sehr anschaulich fand den die Jury, in der unter anderem Vertreter der Sächsischen Zeitung, der Leipziger Volkszeitung, der Freien Presse oder der Zeit saßen.

Ein starkes Team - die Blattsalat-Redaktion mit ihrer Chefin Jana Mundus (li.)

Neuntklässler Richard Zimmer überzeugte die Experten mit seiner Reportage „Schlafen für die Kamera“. Dafür war er extra in das Schlaflabor der Dresdner Uniklinik gereist, um in der Schülerzeitung zu erklären, was dort genau mit den Patienten passiert. „Ich wollte mir alles vor Ort anschauen, damit ich exakt darüber schreiben kann“, erklärte er im Rahmen der Preisverleihung, die am Sonnabend in Chemnitz stattfand. Der Blattsalat erscheint viermal pro Schuljahr. Der Döbelner Anzeiger unterstützt die Redaktion beim Druck ihrer Ausgaben.
Beide Schüler freuten sich sehr über den ersten Platz. „Ich hatte gar nicht damit gerechnet“, meinte Sophie Blümel, als sie die Urkunde und den Schülerzeitungs-Oscar in den Händen hielt, immer noch etwas zittrig.

Döbelner Anzeiger
Jana Mundus
08.07.2013