08.07.2012 Blattsalat-Macher gewinnen Preis

Die Schülerzeitung des Lessing-Gymnasiums wird erneut ausgezeichnet.

Es hat wieder geklappt mit dem Jugendjournalistenpreis. Nachdem die Macher der Schülerzeitung „Blattsalat“ des Lessing-Gymnasiums im vorigen Jahr schon den ersten Platz belegen konnten, ist es dieses Mal Platz zwei geworden. Hannes Klessig bekam für einen Einzelbeitrag in der Altersgruppe bis 14 Jahren den ersten Platz, Janine Rumi belegte Platz drei in der Altersklasse ab 14 Jahre. „Wir sind wirklich sehr zufrieden. Das zeigt, dass wir uns auf konstant hohem Niveau bewegen“, sagte Schulleiter Michael Höhme, der die Redaktion zur Preisverleihung begleitete.

Preisverleihung in Leipzig

Vertreter der "Blattsalat"-Redaktion bei der Auszeichnung (v.l.n.r. Micha Reppe, Franziska Pilz, Sophie Blümel, Hannes Klessig, Olivia Moschke)


Viermal im Jahr erscheint die Schülerzeitung „Blattsalat“. Sie wird vom Döbelner Anzeiger herausgegeben. Die Schüler werden von der studierten Journalistin Jana Mundus angeleitet, die früher selbst Mitglied der Schülerredaktion war und die heute für die Sächsische Zeitung arbeitet. „Das ist ein Beispiel dafür, dass Externe in den Arbeitsgemeinschaften einen Superjob machen“, sagte Höhme.

Hannes Klessig hatte mit seiner Geschichte „50 Minuten Schulweg“ eine Geschichte über eine Mitschülerin geschrieben, die jeden Tag lange unterwegs ist. „Er hat diese Odyssee auf amüsante und kritische Weise beschrieben“, sagte Höhme. Janine Rumi nahm sich der Verhältnisse zwischen Schülern und Lehrern an, unter anderem auch mit Umfragen. „Sie hat dafür das ganze journalistische Instrumentarium genutzt“, so Höhme.

Die Blattsalat-Macher gehen mittlerweile auch neue Wege. Zusammen mit der Video-AG der Schule werden zu bestimmten Themen kleine Filme erstellt. „Auf der Fahrt nach Leipzig haben wir Pläne geschmiedet, wie man das ausbauen könnte“, sagte Höhme. Im Blattsalat könnten sogenannte QR-Codes abgedruckt werden, über die via Smartphone die Verbindung zum richtigen Video-Clip hergestellt wird. Vielleicht ist das ja eine gute Idee für den Jugendjournalistenpreis im kommenden Jahr.

Döbelner Anzeiger
Jens Hoyer
10.07.2012