03.03. Sanierung am Gymnasium
Schwerpunkte sind Dach und Fenster
Bei den in diesem Jahr geplanten Bauarbeiten am Hauptgebäude des Lessing-Gymnasiums wird eine Sanierung des Daches, der Fenster und der Fenstergewände sowie die Installation eines Sonnenschutzes erfolgen. Nach einer aktuellen Einschätzung würden die zur Verfügung stehenden Mittel dafür ausreichen, nicht aber für eine ebenfalls in Betracht gezogene Erneuerung beziehungsweise Ausbesserung der Fassade. Das erklärte gestern Thomas Pfeiffer, Baudezernent der Stadtverwaltung Döbeln. Laut Oberbürgermeister Hans-Joachim Egerer (CDU) wird die Sanierung des Dachstuhls teurer, als ursprünglich angenommen. Grund ist der schlechte Zustand des Gebälks. Entschieden werden muss noch, ob das Dach mit Kunst- oder Naturschiefer neu eingedeckt wird. Eine Aufgabe für spätere Jahre wäre die Erneuerung der Unterrichtsräume, zum Beispiel der Fußböden, Türen und der Elektrik. Auch für den Brandschutz müsse bezüglich der Holzbalkendecken noch etwas getan werden, so Pfeiffer. Zukunftsmusik ist ebenfalls ein Verbindungsgang zwischen dem Alt- und dem Neubau des Lessing-Gymnasiums, der für beide Häuser einen Aufzug beherbergen könnte. Eine Studie liegt dafür bereits vor, der Zeitpunkt der Umsetzung ist jedoch noch unklar, erklärte der Baudezernent. Egerer verwies auf die absehbare Absenkung der Fördermittelquote. Wenn die Stadt künftig solche Projekte in Angriff nehmen wolle, hätte sie deshalb kaum Geld für andere Vorhaben zur Verfügung.
Döbelner Allgemeine Zeitung
Olaf Büchel
03.02.2012
DAZ vom 10.02.2012
Prima schlittern konnte man gestern vor dem Lessing-Gymnasium in Döbeln. Der Stadtrat zerbrach sich unterdessen am Abend den Kopf über Sonnenschutz. Denn dieser ist Bestandteil der geplanten Sanierung des Hauptgebäudes am Lessing-Gymnasium. Für eine runde Million Euro soll das Gebäude ein neues und gedämmtes Schieferdach, neue Fenster, Sonnenschutz und neue Bestuhlung für die Aula erhalten. Für die Erneuerung der Fassade reicht im Moment das Geld nicht. Doch es wird nach Lösungen gesucht. Foto: Sven Bartsch


