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27.09. Von "Jägern und Sammlerinnen"


Den 5.Klassen des Lessing- Gymnasiums stand eine spannende Zeit bevor. Sie nahmen am Steinzeitprojekt teil und durften hautnah erfahren, wie die Menschen vor tausenden von Jahren lebten.
Jeweils eine Klasse pro Tag begab sich auf die Reise in die Vergangenheit.


Zu Beginn wurden die verschiedenen Entwicklungsstufen des Menschen anhand von Schädeln bestimmt. Weiter ging es mit der Benennung von Werkzeugen, derer sich die Menschen damals schon bedienten. Die Kinder hatten an diesen Ratespielen sehr viel Spaß und konnten ihr Wissen unter Beweis stellen.

Eine Pädagogin aus Meißen

vermittelte gestern den 26 Schülern der Klasse 5 b einen Überblick über die Entwicklung des Menschen sowie das Leben in der Steinzeit. Danach konnten die Schüler das Leben der Steinzeitmenschen hautnah nachempfinden und an verschiedenen Stationen wichtige Kulturtechniken selbst ausprobieren. Das Projekt mit dem "Museum unterwegs e.V." aus Meißen läuft noch bis Freitag in allen fünften Klassen der Schule. Foto: Victoria Klimke


Den Schülerinnen und Schülern wurde jedoch auch schnell klar, dass man in dieser Zeit sehr hart für seine Nahrung und Kleidung arbeiten musste. So erfuhren sie, wie man kleine Werkzeuge zum schneiden und bohren herstellte und diese dann verwendete, um aus Leder kleine Säckchen zu fertigen oder aus Speckstein Schmuckstücke zu produzieren. Bald wurde da der Ruf nach einem Akkubohrer laut.
In mühevoller Handarbeit wurde mit Hilfe eines Mahlsteins Mehl aus Dinkel erzeugt, welches am Ende des Projekttages zum Backen von Brot verwendet wurde.
Auch die Kreativität wurde geschult, indem aus verschiedenen Naturprodukten Farben angerührt und dann für die Höhlenmalerei genutzt wurden. Auch eine kleine Spielecke galt es zu erkunden. Diese war mit verschiedenen Fundstücken aus Feld und Wald bestückt. So gab es dort beispielsweise Kastanien, die zum murmeln verwendet werden konnten.
Am Ende des ereignis- und erkenntnisreichen Tages wurde noch ein Hirsebrei gekocht, den die Kinder mit verschiedenen Früchten verfeinern durften. Diesen konnten sie sich dann zusammen mit dem Brot auf den Schafsfellen schmecken lassen.

Victoria Klimke

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