29.01. Fast wie im Abi - nur ohne Wörterbuch

Ein Vormittag am LGD ganz im Zeichen der Fremdsprachen

Zehn Schülerinnen und ein Schüler der Klassenstufen 8 -10 trafen sich am vergangenen Donnerstag zum alljährlich stattfindenden Klausurtag des Fremdsprachenwettbewerbs, um unsere Schule zu vertreten. Dieser Termin ist wie üblich ein zentraler, was bedeutete, dass tausende Teilnehmer in ganz Deutschland am 25.Januar 2018 ihr Talent in den modernen Fremdsprachen, aber auch in Griechisch und Latein, unter Beweis stellten.

Während ihrer Begrüßung erinnerte die Fachleiterin für Sprachen am LGD, Frau Uta Richter, die Prüflinge daran, dass der Wettbewerb schon im Jahre 1979 aus einer Initiative des Stifterverbandes für deutsche Wirtschaft hervorgegangen war und damals nur die gymnasiale Oberstufe betraf. Heute können sprachbegabte Talente ab Klasse 6 aus allen Schularten teilnehmen.

In Klassenstufe 6 und 7 ist die Beteiligung nur in Projektteams möglich. Diese gestalten beispielsweise gemeinsam Hörspiele, Reportagen, Kurzfilme oder Theaterstücke. In diesem Jahr sind an unserer Schule leider keine Teambeiträge zustande gekommen, jedoch können wir auf eine erfolgreiche Bilanz kreativer Beiträge in Russisch, Englisch und Französisch zurückblicken. Das möge Ansporn für die künftige Schülergeneration sein, sich auch in dieser Kategorie wieder am Bundeswettbewerb zu beteiligen.

Kreativ sollten die diesjährigen Teilnehmer im Solo-Wettbewerb in Englisch und Französisch im Vorfeld der Klausur zu Hause schon sein. Sie bekamen den Auftrag, einen Video-Auftritt von zwei Minuten zu produzieren, in welchem sie ihr Idol, ihr Vorbild, ihren Lieblingskünstler oder ihre Lieblingskünstlerin vorzustellen hatten, um zu zeigen, was sie mündlich in der Fremdsprache zu bieten haben.

Die Niederschriften zu den Aufgaben über Kalifornien und die französische Atlantikküste in Textproduktion (z.B. Tagebucheinträge, Erlebnisberichte), im Hören eines authentischen Interviews, in Landeskunde und verstehendem Lesen sowie die Video-Beiträge werden an die Jury des jeweiligen Bundeslandes gesendet. Bis Anfang Juni müssen sich nun alle Teilnehmer des Bundeswettbewerbs gedulden, da erst dann die Ergebnisse vorliegen und die Auszeichnungen vorgenommen werden können.

Doch schon jetzt gilt allen Schülerinnen und Schülern, die sich im Rahmen des Wettbewerbs zusätzlich zum normalen Arbeitspensum engagiert haben, ein herzliches Dankeschön und weiterhin viel Erfolg und Spaß beim Erlernen von Fremdsprachen. Beherrscht man eine Fremdsprache, dann ist man deutlich im Vorteil - im Studium, im Beruf, im Alltag, auf Reisen.

Barbara Schlorke