Lessing-Gymnasium Döbeln

Start | Schule während der Pandemie | Ukraine-Klasse | Neue Klasse 5 | Schul- und Spendenkonto | Kontakt | Impressum | Datenschutz

01.05. Fairness gewinnt beim Soccer-Turnier

Im Juni macht die Tour am Döbelner Lessing-Gymnasium Station. Selbst wer verliert, kann beim Turnier siegen.

Bei einem Fußballturnier gewinnt immer, wer die meisten Tore schießt? Nein, nicht immer. Bei der Sparkassen Fairplay Soccer Tour ist das anders. „Es können Mannschaften bis ins Finale kommen, obwohl sie kein Spiel gewonnen haben“, sagte René Tretschok. Der ehemalige Profispieler ist als Vizepräsident der Deutschen Soccerliga Repräsentant der Fairplay Soccer Tour, die am 17. Juni in Döbeln am Lessing-Gymnasium Station macht. Neben den sportlichen Leistungen wird bei diesem Turnier auch die Fairness der Teams bewertet.

Sascha Seidel (Mastercard), Rommy Sonntag (Sparkasse Döbeln), René Tretschok und Oliver Flaskamp (Landessportbund) bei der Präsentation der Sparkassen Fairplay Soccer Tour in Döbeln. Foto: Jens Hoyer

Wegen Corona hat die Tour in den vergangenen zwei Jahren auf Sparflamme geköchelt. Das große Finale, dass in Prora auf der Insel Rügen ausgetragen wird, musste jedes Mal ausfallen. In diesem Jahr hoffen die Organisatoren wieder auf einen normalen Ablauf. In den Vorrunden treten in der Regel immer um die 80 bis 100 Mannschaften gegeneinander an, so Tretschok. Das Landesfinale für die Gewinner der Turniere wird am 26. Juni in Riesa ausgetragen.

Mastercard und der Ostdeutsche Sparkassenverband unterstützen die Soccer Tour. Es werden keine Startgebühren erhoben, was allen den Zugang ermöglichen soll. Die Kreissparkasse Döbeln finanziert den regionalen Teams, die zum Finale nach Prora fahren, zudem Fahrtkosten und Unterbringung.

In der Stadtsporthalle werden am Turniertag mehrere Streetsoccer-Courts von 10 mal 15 Metern aufgebaut. Es treten jeweils dreiköpfige Mannschaften in vier Altersgruppen gegeneinander an, sagte Tretschok. „Man muss gar kein Fußball spielen können.“ Für unsportliches Verhalten gibt es Punkteabzüge. Beobachter schauen auf das Geschehen. „Gleich nach dem Spiel geht es an den grünen Tisch, wo die Spieler selbst sagen können, wie sie es fanden.“ Wer foult, bekommt einen Punkt Abzug. Wer es nicht selbst anzeigt, noch einen.

Die Spieler treten in vier Altersgruppen an. Für das Landesfinale qualifizieren sich bei Mädchen und Jungen jeweils die drei besten Mannschaften der sportlichen und der Fairplay-Bewertung, erklärte Tretschok.Der Landessportbund Sachsen wird beim Turnier personelle und logistische Unterstützung leisten. Oliver Flaskamp von der Landesgeschäftsstelle hatte einen Turm aus Spielsteinen dabei. Für jeden Teilnehmer der Turniere wird ein Spielstein hinzugefügt, erklärte er. Beim Finale in Prora werden es um die 20.000 dieser Steine sein. „Das entspricht einem zwei bis drei Meter hohen Turm.“

Döbelner Anzeiger
Jens Hoyer
01.05.2022