25.10. Spielend Russisch lernen

12 Mannschaften aus Sachsen würfeln um eine Russlandreise

Die erste von zwei Regionalrunden des Bundescups „Spielend Russisch lernen“ in Sachsen startete am 27. September 2018 in Stollberg. Insgesamt fanden zwischen Ende August und Mitte Oktober 16 Ausscheide in zwölf Bundesländern statt, dazu je einer in Österreich und der Schweiz. In Stollberg sitzen dieses Jahr Russisch-Kenner aus Sayda, Waldenburg, Brand-Erbisdorf, Zittau, Flöha, Döbeln, Stollberg, Dresden, Zwickau, Breitenbrunn, Chemnitz und Kamenz an den Würfeltischen und kämpfen um den Regionalsieg (aus der Pressemitteilung des Deutsch- Russischen – Forums e.V.)


Nachdem Isabel Buck (Russischschülerin) und Paula Friebe (Partnerin, die zwar kein Russisch, dafür aber Französisch sprechen kann), beide Klasse 10 b, die schulinterne Runde gewonnen hatten, fuhren sie nach Stollberg. Das Wetter war prima, die Bahn einigermaßen pünktlich, die Laune (noch?) gut. Das Karl-von-Bach-Gymnasium Stollberg, Gastgeber der Regionalrunde, bot eine kleine kulturelle Eröffnung (von der wir nur die letzten Töne erhaschen konnten – die Deutsche Bahn war schuld!) und hatte die imposante Aula in ein großes Spielzimmer verwandelt. Gegen halb 11 "begann die erste Spielrunde. Dafür wurden wir ausgelost. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten gewannen wir die erste k.o. Runde.“ – schreiben Isabel und Paula. Nach erneutem Auslosen fanden sich an drei Tischen die Gewinner der ersten Runde. Jetzt wurde es schon schwieriger. Alle waren von ihrem ersten Sieg mehr oder weniger beeindruckt und wollten nun noch mehr erreichen. Das LGD-Team schaffte in dieser Runde Platz 2.

12 Uhr - Zeit für eine Pause, in der Mensa gab es ein Mittagessen.

Nach dieser „Pause fanden sich alle übrig gebliebenen Teams erneut zusammen und der Spielstand wurde auf Null gesetzt. Nach [...] zwei Spielrunden stand das Ergebnis fest: Wir [erreichten den] 4. Platz. Mit diesem Ergebnis waren wir persönlich und auch unsere Begleitung Frau Berge sehr zufrieden.“

Stimmt, die Mädchen haben gekämpft und den Gegnern das Feld nicht einfach so überlassen.
Prima! Круто! - wie die russische Jugend sagen würde.

Die Laune war weiter gut, wurde leicht getrübt von den Fotoversuchen (ein gelungenes Bild braucht bekanntermaßen verschiedene Versuche). Am Ende gelang das Foto - schöne Mädchen in schöner Umgebung mit einem schönen Ergebnis.

Unsere Heimreise zog sich hin, gegen 17 Uhr kamen wir in Döbeln an.

„In diesem Sinne bedanken wir uns bei Frau Berge [den Organisatoren und unserer Schulleitung], ohne die wir nicht die Möglichkeit gehabt hätten, an diesem Ausscheid teilzunehmen.“

P.S. Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr mit Moskau.

Bg