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Schulmuseum Schulnamen Rektoren 1869: Schulgründung 1894: Gedenkmedaille 1907: Karzergeschichten 1909: Schulordnung 1909: Pensionsordnung 1914: Die ersten Mädchen 1917: Schulordnung 1919: Gedenkmedaille 1949: Max braucht Wasser 1953: Ferienlager 1969: Gedenkmedaille 2003: Gebäude II schließt 2006: Drittes Hauptbuch 2007: Profilerprobung beendet 2009: Döbelner Gymnasiasten vor dem Aufstieg 2009: Jahrbuch erschienen

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Schulgeschichte

G. E. Lessing

"Ohne die Geschichte bleibt man ein unerfahrenes Kind."

Auf dieser Seite haben wir einige Eckdaten aus der Schulgeschichte zusammengestellt. Anfass- und erlebbar werden die Jahreszahlen und Höhepunkte in unserem » Schulmuseum.

Einen Eindruck vermitteln schon die verschiedenen » Bezeichnungen der Schule.
Aber auch alle » bisherigen Rektoren finden Sie hier.

Ein umfangreicher Abriss der Schulgeschichte ist in der 1994 erschienenen "Festschrift zum 125-jährigen Jubiläum des Döbelner Gymnasiums" nachzulesen.

12. April 1869

Prof. Dr. Eduard Stößner

Erster Rektor 1869 bis 1889

Eröffnung der Königlichen Realschule mit 91 Schülern für zunächst Sexta, Quinta und Quarta; Unterricht während des Baus in der heutigen Schlossbergschule;
1. Rektor wird Dr. Stößner.

20. September 1869

Richtfest 1870

Erster Spatenstich für das Staatsrealgymnasium Döbeln;
Das nebenstehende Foto vom Richtfest wurde uns von Herrn Werner Braun, Döbeln, zur Verfügung gestellt. Das Original-Foto befindet sich im Schulmuseum.

18. April 1871

Hauptgebäude 1871

Einweihung des Hauptgebäudes am "Weg zur Haltestelle", der ab 1875 als Königstraße ausgebaut wird.

1872

Turnhalle 1872

In Betrieb bis 1993

Eröffnung der "landwirtschaftlichen Abteilung", die später in eine "Höhere Landwirtschaftsschule" umgewandelt wird;
Die Schule wird zur "Doppelanstalt", in dieser Form damals einmalig in Deutschland,
Eröffnung der Turnhalle

1874

Die ersten fünf Abiturienten

Erstes Abitur mit fünf Schülern (Maturitätsprüfung)

1875

Schülermütze

Einführung der Schülermützen in den Farben gold-rot-gold;
12. Juni: Besuch des sächsischen Königs Albert in der Schule

1884/85

Erhebung der Schule in den Rang eines "Königlichen Realgymnasiums mit Landwirtschaftsschule" mit 9 Klassen, 145 Gymnasiasten und 58 Landwirtschaftsschülern

1894

Erinnerungsmedaille 1894

Zum 25. Jahrestag der Schulgründung entsteht die "Freie Vereinigung ehemaliger Schüler", Herausgabe einer » Erinnerungsmedaille in Silber zum 25-jährigen Schuljubiläum

1896

Gründung des wissenschaftlich - musikalischen Vereins an der Schule

1898

Laborgebäude

Beginn des Bau des Laborgebäudes für den Unterricht in Physik und Chemie nach Erweiterung des Schulgrundstückes; Fertigstellung und Betriebsübernahme Ende 1899
Versuchsfelder für die Landwirtschaftsklassen

1900

Landwirtschaftsschule erhält auf Pariser Weltausstellung eine silberne Medaille für die ausgestellten Einrichtungen und Erzeugnisse

1907

Carl Schlichthorn

Hausmeister, genannt "Der Knochen"

Im Karzerbüchlein von 1907 hinterlassen Schüler, die ihre Schulstrafen im Schul-„Bau" bei Hausmeister Carl Schlichthorn absitzen müssen, Zeichnungen und Einträge. Hermann Schneider hat 2003 die Geschichte des Karzerbüchleins untersucht.... » hier weiterlesen

1908

Teilung der Primen in mathematisch-naturwissenschaftlichen und sprachlich-historischen Zweig

1909

Anlässlich des 40-jährigen Schuljubiläums wird der Vereins ehemaliger Schüler gegründet
Eine überarbeitete » Schulordnung und » Pensionsordnung erscheint.

1913

Erste Aufnahme von Mädchen: die "Döbelner Allgemeine Zeitung" veröffentlichte am 06. Mai 2003 einen Artikel von Herrn Hermann Schneider zu diesem Thema.
» Artikel lesen

1914

Erste Notreifeprüfungen;
12 Mitglieder des Lehrerkollegiums und fast das gesamte Hauspersonal werden zum Kriegsdienst einberufen

1919

Festschrift

zum 50-jährigen Schuljubiläum

50-jähriges Schuljubiläum des "Staatlichen Realgymnasiums" unter großer Anteilnahme der Bevölkerung, 1600 Gäste,
Einweihung des Gefallenendenkmals, das als einziges dieser Art in Döbeln erhalten geblieben ist.
Herausgabe einer » Gedenkmedaille und einer Festschrift

1933

Das gesamte Schulleben, die Bildungs-und Erziehungspolitik stehen immer stärker unter nationalsozialistischem Einfluss.

Mai 1938

Entfernung der letzten beiden jüdischen Schüler - Ruth und Max Glasberg - von der Schule. Geschichtslehrer Michael Höhme, Döbeln, erforschte die Geschichte jüdischer Bürger der Stadt Döbeln in der Zeit des Nationalsozialismus. Den in der Lokalpresse Döbeln veröffentlichten Artikel » können Sie hier nachlesen.

1939

Die erste Lehrerin beginnt ihren Dienst. Ab 1. April 1939 bis September 1945 unterrichtete Frau Maria Götz als Mitglied des Lehrerkollegiums Nadelarbeiten und Haushaltungslehre.

1940

Auflösung der Landwirtschaftsschule

ab 1941

Die Durchführung des Unterrichts ist nur noch mit Einschränkungen möglich.

1. September 1943

Schüler der 6. und 7. Klassen (das wären die heutigen 10. und 11. Klassen) werden als Luftwaffenhelfer nach Berlin notdienstverpflichtet.

2. Oktober 1945

Wiederaufnahme des Unterrichtes
Verbot des Vereins ehemaliger Schüler

10. Oktober 1947

Max Aßmann, Latein

1946 - 1954

Umbenennung der Schule in "Lessing-Oberschule"
Der Namensvorschlag geht auf Max Aßmann zurück, der nach dem Krieg als Lateinlehrer an die Schule kam. Auf dem Foto rechts ist eine Eigenart von Max Aßmann gut erkennbar. Er nahm nie auf dem damals noch vorhandenen Podest, sondern immer in der ersten Schülerbank Platz.

Bitte beachten Sie auch die » Liste der Schulnamen

1948

Schüler der elften Klassen schrieben das Lustspiel „Göttliche Komödie“ , studierten es ein und führten es mit viel Erfolg zum Mulusball im großen Saal der Gaststätte „Goldene Sonne“ auf. Eine Kopie des Textbuches befindet sich im Schularchiv.

1949

Döbelner Gymnasiasten

in Unterwellenborn

Schülerinnen und Schüler der zwölften Klassen folgten dem Ruf „Max braucht Wasser“ und nahmen kurz vor den Prüfungen zum Abitur zwei Wochen lang am Bau der Wasserleitung in Unterwellenborn teil. » mehr...

1953

» Ferienlager selbst organisiert
Dieter Tennert veröffentlichte am 26.4.2006 in der Döbelner Allgemeinen Zeitung seine Erinnerungen

1958

Einführung des polytechnischen Unterrichtes (UTP, ESP), ab dem Schuljahr 1969/70 wissenschaftlich-praktische Arbeit

1959

Schule wird "Erweiterte Lessing-Oberschule Döbeln" mit erweitertem Russisch-Unterricht

1969

Gedenkmedaille

zum 100-jährigen Schuljubiläum

Feier zum 100-jährigen Schuljubiläum im Kreiskulturhaus Döbeln;
Ehemalige Döbelner Gymnasiasten in der Bundesrepublik feiern in Frankfurt/Main im "Palmengarten"
Es erscheinen zwei Festschriften, eine in der DDR, eine in der BRD. Eine Gedenkmedaille wird geprägt.

1982

Reduzierung der Schule auf die Klassenstufen 11 und 12;
Übernahme der Schüler der "Erweiterten Fucik-Oberschule Waldheim", die aufgelöst wird

1990

Wiedereinrichtung der Klassenstufen 9 und 10; umfangreiche inhaltliche und strukturelle Veränderungen, u.a. Einführung des Kurssystem

2. Oktober 1990

Feierstunde anlässlich der Vereinigung Deutschlands am 3. Oktober 1990

14. März 1991

Neugründung des Vereins ehemaliger Schüler als "Verein ehemaliger Realgymnasiasten und Lessing-Oberschüler Döbeln" e.V.
Bitte beachten Sie die » Homepage des Vereins

1. August 1992

Das "G.-E.-Lessing-Gymnasium Döbeln" ist wieder ein voll ausgebautes Gymnasium mit den Klassenstufen 5 bis 12.
Der Unterricht der Klassenstufen 5 bis 8 erfolgt in der ehemaligen "Lenin-Oberschule" in Döbeln-Ost, die nun als Außenstelle des Gymnasiums mit Namen "Gebäude II" geführt wird. Die Klassenstufen 8 bis 12 werden am Hauptstandort in der Straße des Friedens unterrichtet.

1994

Festwoche zum 125-jährigen Bestehen der Schule

27. Februar 1995

Naturwissenschaftlicher Erweiterungsbau

für Physik, Chemie, Biologie und Mathematik

Übergabe des "Naturwissenschaftlichen Erweiterungsbaus" für den Unterricht in den Fächern Physik, Biologie, Chemie und Mathematik

29. November 1996

Mensa des LGD

Übergabe der neuen Stadtsporthalle mit Mensa auf dem Gelände der Schule, erhebliche Verbesserung für den Sportunterricht und die Mittagessenversorgung

Herbst 1997

Schulhof

Pflasterung des Hofes und Fertigstellung des Außengeländes in der Straße des Friedens

Juli 1998

Blick in den Lesesaal

Eröffnung der wissenschaftlichen Schulbibliothek, zunächst in den Räumlichkeiten des Laborgebäudes. Regale und Bücher werden hauptsächlich durch "Ehemalige" finanziert und gespendet, Hauptsponsor ist der "Traditions- und Förderverein" der Schule. Heute befindet sich die Schulbibliothek im Hauptgebäude, im ehemaligen "Zeichensaal"

Herbst 2001

Eröffnung des » Schul- und Vereinsmuseums im Hauptgebäude

11. Juli 2003

Gebäude II

Außenstelle des Lessing-Gymnasiums in Döbeln-Ost von 1992 bis 2003

Ende des Unterrichtsbetriebes im Gebäude II: Ab dem Schuljahr 2003/2004 können infolge rückläufiger Schülerzahlen wieder alle Schüler an einem Standort unterrichtet werden.
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Dezember 2006

Am LGD wird eine seltene Tradition gepflegt. Lückenlos sind im sogenannten "Hauptbuch" alle Schülerinnen und Schüler, die jemals diese Schule besuchten, aufgeführt. Im Dezember 2006 wurde das dritte Buch begonnen... » weiterlesen

Sommer 2007

Präsentation beim Profilsymposium

Drei Jahre Profilerprobung am LGD sind zu Ende. Das LGD gehörte zu den wenigen ausgewählten Schulen, die die neuen Profile der Klassenstufen 8 bis 10 dem Praxistest unterzogen und ein Jahr eher als andere Gymnasien die neuen Lehrpläne testeten. Das Abschluss-Symposium zur Profilerprobung in Sachsen fand im Frühjahr 2007 in Dresden statt.
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Februar 2009

Die neuen Treppenhäuser an beiden Seiten des Hauptgebäudes im Döbelner Lessing-Gymnasium sind fertig... » mehr

Juni 2009

Erstmals seit 1941 gibt das Lessinggymnasium wieder ein Jahrbuch heraus... » mehr