29.10.2011 Ausgezeichnete Arbeit


Sächsischer Heimatforscherpreis geht an einen Döbelner

Sebastian Höhme hat gestern Nachmittag in Dresden einen von vier Schülerpreisen des Sächsischen Landespreises für Heimatforschung erhalten. Mit der mit 500 Euro dotieren Auszeichnung wurde die Arbeit des Döbelners über das Schicksal der jüdischen Familien Glasberg und Gutherz belohnt. Die Recherchen waren zunächst für eine sogenannte Besondere Lernleistung in der Schule gedacht.

Sebastian Höhme

erhielt gestern von Wolfgang Ihrcke (Abteilungsleiter im Sächsischen Staatsministerium für Kultus und Sport) den Heimatforscher-Schülerpreis. Die Laudatio hielt Prof. Dr. Martina Schattkowsky (Institut für Sächs. Geschichte und Volkskunde).


Höhme war seinerzeit Schüler am Döbelner Lessing-Gymnasium. Daraus wurde später eine Ausstellung entwickelt, die im Stadtmuseum zu sehen war und demnächst im Treibhaus gezeigt wird. Außerdem liegt die Arbeit als Broschüre "Döbelner Geschichte(n) entdecken" vor. Im Juni dieses Jahres wurde Sebastian Höhme mit seiner Forschungsarbeit zudem Landessieger beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten.
Höhme studiert inzwischen Informatik an der Universität Leipzig.


Zum vierten Mal hat das sächsische Kultusministerium den Landespreis für Heimatforschung vergeben. Das Preisgeld von 7500 Euro wurde auf sieben Einzelpreise aufgeteilt. Außerdem wurden vier weitere Arbeiten mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.

Döbelner Allgemeine Zeitung
Sandra Czabania
29.10.2011