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21. Februar 2007
Der Ehrenvorsitzende des Vereins, Hermann Schneider, geliebt, verehrt und geachtet von zahllosen Schülergenerationen des heutigen Lessing-Gymnasiums, feierte am 21. Februar 2007 seinen 80. Geburtstag. Zu den ersten Gratulenten gehörten - selbstverständlich - der Vereinsvorstand und die Schulleitung des Gymnasiums. Selbst die "Döbelner Allgemeine" war vor Ort und berichtete einen Tag später:
Volles Haus bei Hermann Schneider
Der langjährige Lehrer und Ehrenvorsitzende des Traditionsvereins des Lessing-Gymnasiums feiert seinen 80. Geburtstag
Um neun Uhr morgens standen bei Hermann Schneider gestern die ersten Gratulanten vor der Tür. Der besondere Anlass – sein 80. Geburtstag – hatte nicht nur Familie und Freunde angelockt, sondern auch etliche ehemalige Schüler. Hatte Schneider doch über 40 Jahre, von 1949 bis 1991 am Lessing-Gymnasium unterrichtet.

Geburtstag in großer Runde Hermann Schneider (2. v. l.) freute sich über die vielen Gratulanten, unter ihnen auch Vereinsfreund Reinhard Zerge (r.). DAZ-Foto: F. Blaschke
„Das hat mich schon sehr bewegt“, kommentierte Schneider die vielen Geschenke, unter denen auch eine mit Marzipan verzierte Torte war, mit der sich einige ehemalige Abiturienten des Jahrgangs 1952 beim Jubilar für die Schulzeit bedankten. Und, für den passionierten Deutschlehrer, einige Bücher des bekannten Autoren Bastian Sick über den Dativ, der „dem Genitiv sein Tod“ ist, über den Schneider erst kürzlich selbst einen Vortrag gehalten hatte.
Eine immer noch enge Verbindung mit dem Lessing-Gymnasium zeigen nicht nur diese Besuche, sondern auch, dass Schneider Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzender des Traditions- und Fördervereins ist, der seit 1991 besteht. In vielen Vorträgen und Vereinsabenden widmen sich die Mitglieder Geschichte und Gegenwart der Schule. An die Vergangenheit dachte Schneider
gestern wohl einige Male zurück. An die eigene Schulzeit in den 1930er Jahren, von der er sogar noch die rotgoldene Schulmütze behalten hat, über die Kriegszeit und das 1946 nachgeholte Abitur bis zu seiner Zeit als Lehrer für Deutsch, Englisch und Sport.
An ein sportliches Ereignis erinnert sich Schneider, der seit beinahe 55 Jahren verheiratet ist, zwei Töchter und vier Enkel hat, besonders gerne: An seinen Kreismeistertitel über 100 Meter. Sogar die Zeit weiß er noch heute ganz genau: „Es waren exakt 12 Sekunden.“
Döbelner Allgemeine Zeitung
Florian Blaschke, 22.02.2007





